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Altocumulus: mittelhohe Haufenwolke ("Schäfchenwolke")in 2,5 bis 6 Kilometer Höhe, besteht meist aus Wassertröpfchen.Hat unterschiedliche Bedeutung für weitere Wetterentwicklung. 

Altostratus: mittelhohe graue Schichtwolke in 2,5 bis 6 KilometerHöhe, durch die die Sonne entweder gar nicht oder verschwommen wiedurch ein Milchglas hindurch scheint. Mischwolke aus Wasser und Eiskristallen.Kündigt ein aufziehendes Tief mit Niederschlägen an. 

Altweibersommer: Oft beständige, spätsommerlicheSchönwetterphase im September, hauptsächlich in der letztenDekade. In den letzten Jahren allerdings etwas seltener auftretend. 

Antizyklone: ~ Hochdruckgebiet 

Barometer: Gerät zum Messen des Luftdrucks 

Blizzard: heftiger Schneesturm in Nordamerika. 

Cirrocumulus: hohe kleine Schäfchenwolken in 6 bis 12 KilometerHöhe, bestehend aus Eiskristallen, zeigen zusammen mit Altocumulusschlechtes Wetter an. 

Cirrostratus: hohe Schleierwolke in 6 bis 12 Kilometer Höhe,bestehend aus Eiskristallen, deuten bei Luftdruckfall auf Wetterverschlechterunghin. 

Cirrus: federartige hohe Eiswolken in 6 bis 12 Kilometer Höhe,zeigt bei Verdichtung Wetterverschlechterung an. 

Cumulonimbus: turmartige Quellwolken mit großer verikalerErstreckung bis in 13 Kilometer Höhe,bestehend aus Eis und Wasser,erzeugen Schauer und Gewitt/B>blumenkohlartige Haufenwolke, reicht vom Schönwettercumuls("humilis") bis zur aufgetürmten Quellwolke ("congestus"),entsteht durch aufsteigende Warmluft. 

Dunst: Sichtminderung durch Zunahme von Wassertröpchen oderStaubpartikeln in der Luft. 
Vorstufe vom Nebel, den man als diesen bei einer Sicht von weniger als1000 m bezeichnet. 

Eis: kistalliertes Wasser, welches bei Temperaturen von unter0°C entsteht. 

Eistag: Tag mit einer Höchsttemperatur von unter 0°C("Dauerfrost"). 

El Nino: warme Wasserströmung im pazifischen Ozean vor derKüste Südamerikas, tritt alle 5 bis 7 Jahre auf und führtzu weltweiten Wetterveränderungen. 

Föhn: warmer Fallwind, der bei südlicher Luftströmungauf der Alpenvorderseite auftritt, bewirkt Temperturanstieg und Wolkenauflockerungbzw. die Bildung von "Föhnfischen". 

Frosttag: Tag mit einer Tiefsttemperatur von unter 0°C. 

Gewitter: elektrische Entladungen mit anschließnimbus") 

Glatteis: Eisschicht, die auf Straßen entsteht, wenn Regenauf gefrorenen Boden fällt. 
Meist nach einer Kälteperiode bei einsetzendem Tauwetter zu beobachten. 

Graupel: 1 bis 5 mm große undurchsichtige Eiskörner.Bilden sich bei großer Turbulenz durch Zusammenstoß von Eiskristallenund unterkühlten Wassertröpfchen meist in Schauerwolken. 

Griesel: feine Schneekörner, die aus Stratuswolken fallen 

Hagel: undurchsichtige Eiskörner mit einer Größevon mehr als 5 mm, können Hühnerei groß werden. Entstehungähnlich wie Graupel, allerdings meist im Sommer bei sehr starken Turbulenzenin Gewitterwolken 

Halo: farbiger Ring um Sonne oder Mond mit einem Radius von 22°oder 46°. Entsteht durch Lichtbrechung an den Eiskristallen von Cirrostratuswolkenund haben daher die selbe Wetterbedeutung wie diese. 

Hoch: Gebiet hohen Luftdrucks mit absinkender Luftbewegung unddaraus resultierender Wolkenauflösung. Luft bewegt sich auf Nordhalbkugelim Uhrzeigersinn um das Hoch. 
Bringt im Sommer meist viel Sonne und Hitze, im Winter dagegen &oumwischen warmen (beständigen) und kalten (Zwischenhoch)Hoch. 

Hof: heller weißlicher Kranz um Sonne und Mond, entstehtdurch Beugung der Lichtstrahlen an Wasserwolken, wie Altocumulus oder Altostratus. 

Hurrikan: tropischer Wirbelsturm in Nord-und Mittelamerika, entstehtüber dem Meer durch Aufsteigen sehr warmer und feuchter Luft. Voraussetzung:Wassertemperatur mehr als 26°C. 
Windgeschwindigkeiten von mehr als 200 km/h und sinflutartiger Regen möglich. 
Im Zentrum ("Auge") durch absinkende Luftbewegung kurzzeitigeWolkenauflösung und Windstille 

Hygrometer: Gerät zum Messen der Luftfeuchtigkeit 

Inversion: Anstieg der Temperatur mit zunehmender Höhe (normal:Abnahme der Temperatur) 
Bodeninversionen entstehen häufig im Herbst und im Winter bei langanhaltenden Hochdruchlagen durch starke Wärmeaustrahlung infolge wolkenlosen Himmelsund längerer Nächte. Dadurch wird es im Tal znehmend neblig-trübund kalt, während es auf den Bergen sonnig und mild ist. 

Isobare: Linie gleiches Luftdruckes auf der Karte 

Kaltfront: Trennfläche zwiscmit Hebung der Warmluft, Quellwolkenbildung und Schauernsowie Gewittern. Besonders augeprägte Kaltfronten bei großerHitze im Sommer mit z.T. schweren Unwettern und Hagel. 

Kaltlufttropfen: ein am Boden nicht nachweisbares Höhentief,in dessen Zentrum die Höhenluft besonders kalt ist. Bewegt sich meistschwer vorhersagbar mit der vorherrschenden Strömung. Tritt besondersbei Ostwetterlagen auf. Erzeugt im Sommer Schauer und Gewitter, im Winterbei Dauerfrost Schneefall. 

Kondensation: Umwandlung des gasförmigen Wasserdampfes inWassertröpchen 

Kondensationsniveau: Untergrenze einer Wolke. Höhe,wo aufsteigender Wasserdampf beginnt zu kondensieren. Läßt sichmit Faustformel grob berechnen: 122* (Temperatur - Taupunkt). 
Formel gilt allerdings nur für Wolken, die durch aufteigende Warmluftentstanden sind. 

Konvektion: Aufsteigen von erwärmter und dadurch leichtergewordener Luft. Bei Erreichen des Kondensationsniveaus Bildung von Quellwolken. 

Landregen: lang anhaltender, gleichmäßig fallenderNiederschlag aus Nimbostratus-Wolken. Tritt gewöhnlich vor einer Warmfrontdurch das Aufgleiten von warmer auf kalter Luft auf. 

Luftdruck: Gewicht der über einem Ort befindlichen gesamtenLuftsäule pro m². Normaldruck in Meereshöhe: 1013,2 hPa(Hektopascal). Luftdruck nimmt mit der Höhe exponential ab. Wird mitBarometer gemessen.

Luftfeuchtigkeit: Anteil von Wasserdampf in der Luft. Wird in %gemessen, je nachdem wieviel Wasserdampf pro m³ im Verhältniszur größtmöglichen Menge bei einer bestimmten Temperaturvorhanden ist. Bei einer Feuche von 100 % hat die Luft die größtmöglicheMenge Wasserdampf, die bei einer Temperatur x möglich ist. Die Sättigungwurde erreicht. Wird mit Hygrometer gemessen.

Lufttemperatur: Sie nimmt bis zu einer Höhe von 10 km um durchschnittlich0,65 K pro 100 m (Wert schwankt allerdings stark) ab, bleibt bis ca 20km konstant und nimmt dann allmählich wieder zu. Wird in °C oderF mit Thermometer gemessen.

Matsch: angetauter Schnee

Mistral: trocken-kalter Nordwind im Rhonetal in Frankreich

Monsun: von Mai bis Oktober über dem indischen Raum auftretender,jahreszeitlich bedingter Wind, vom kühlen Meer strömt im SommerLuft gegen warmes Land, im Winter vom kalten Land auf das wämere Meerhinaus, beonders typisch dafür der Monunregen in Indien und Ostasien

Nebel: auf Erdboden aufliegende Wolke, besteht aus kleinen Wassertröpfchen,die durch Kondensation von Wasserdampf entstanden sind, Ursachen könnenstarke Abkühlung in feuchten Nächten oder Mischung von Warm-und Kaltluft sein, bei einer Sichtweite von unter 1 Kilometer spricht manvon Nebel, darüber von Dunst

Nebensonne: durch Cirrostratuswolken hervorgerufener farbiger Fleckin einigem Abstand von der Sonne, Ursache dafür ist die Lichtbrechungan den Eiskristallen der Wolken

Nimbostratus: dichte graue Regenwolke, die Dauerniederschlag mitsich bringt und die Sonne total verdeckt; besteht aus Wassertröpfchenund Eiskristallen, während die Untergrenze bei 1 Kilometer liegt,reicht die Obergrenze bis zu 10 Kilometer Höhe, entsteht beim großräumigenAufgleiten von Warmluft auf Kaltluft, z.B. vor einer Warmfront

Normaldruck: mittlerer, auf Meeresniveau herrschender Luftdruckder Erde: 1013,25 hPa

Okklusion: Zusammenschluß von Warm-und Kaltfront, aufgrundschnellerer Geschwindigkeit holt die Kaltfront die langsamere Warmfrontein, vereinigt sich mit ihr und füllt zunehmend das alternde Tiefdruckgebietauf.

Orkan: schwerer Sturm mit Windstärke 12

Perlmutterwolken: dünne Wolken in der Stratosphäre in30 bis 50 Kilometer Höhe, die von der sich unter dem Horizont befindendenSonne angestrahlt werden, daher hauptsächlich einige Stunden nachSonnenuntergang zu sehen, sehr selten

Polarluft: kalte, arktische Luftmasse, die im Polargebiet entstehtund mit einer nördlichen Luftströmung nach Mitteleuropa gelangt,oftmals mit Schauern verbunden, sehr klare Luft mit weiter Fernsicht

Regen: flüssiger Niederschlag, dessen Tropfendurchmesser jenach Wolkentyp zwischen 0,5 bis 6 mm beträgt, Regen kann aus Stratus,Altostratus, Nimbostratus, Cumulus und Cumulonimbus fallen, Landregen istlanganhaltend, gleichmäßig und meist von mäßigerIntensität, Schauer dagegen vielfach kurz, heftig und wechselnderStärke

Regenbogen: durch Lichtbrechung entstandener farbenprächtiger,kreisförmiger Bogen; entsteht wenn Sonnenlicht von der Seite auf eineSchauerwolke mit ausfallendem Niederschlag fällt; auftretende Farbendabei von Rot bis Violett, je größer die Regentropfen, destokräftiger die Farbe

Reif: weißer Niederschlag in fester Form, der auftritt wennWasserdampf in Bodennähe (wie beim Tau) kondensiert und die Temperaturunter den Gefrierpunkt sinkt, vor allem in klaren kalten Nächten zubeobachten

Rückseitenwetter: hinter einer Kaltfront vorherrschendes Polarluftwettermit rasch wechselnder Bewölkung, Schauern, Windböen und klarerLuft

Schafskälte: Mitte Juni auftretende Kälterückfällemit unbeständigem Wetter, die den frisch geschorenen Schafen zu schaffenmachen

Schauer: relativ kurzer, meist intensiver Niederschlag, dessen Intensität oftmals wechselt; tritt meist an Kaltfronten bzw. in Rückseitenwetter aus Cb`s auf

Schnee: feste Niederschlagsform, fallend bei Temperaturen um ode Grad, Schneeflocken entstehen beim Zusammenstoß von Eiskristallen mit anderen bzw. unterkühlten Wassertröpfchen, besonders ausgeprägte Entwicklung bei Temperaturen zwischen -12 und -16 Grad in großen Höhen

Siebenschläfer: 27. Juni. Wetterregel besagt, dass wenn es an diesem regnet, die nächsten 7 Wochen ebenfalls unbeständig ausfallen werden.

Sommertag: Tag mit einer Höchsttemperatur von mindestens 25.0 Grad

Sprühregen: kleintropfiger Niederschlag mit einem Tröpfchendurchmesser von unter 0.5 mm, fallend aus Stratuswolken

Stratocumulus: weißliche bzw. graue Wolkenfelder oder -schichten mit helleren und dunkleren Stellen, besitzen keine scharfe Untergrenze, häufigste Wolkenform, die bei allen Wetterlagen auftritt

Stratus: gleichmäßig graue Wolkenschicht mit tiefer Untergrenze, selten Konturen vorhanden, typischer Hochnebel, gelegentlich tritt Sprühregen auf, Sonne entweder gar nicht oder mit scharfen Umrissen erkennbar

Sturm: starker Wind mit Windstärke 9

Tau: Wassertröpfchen, die sich nachts bei starker Abkühlung unter dem Taupunkt vor allem an Gräsern und Pflanzen bilden

Taupunkt: Temperatur, wo die relative Luftfeuchtigkeit 100 % beträgt und die Luft mit Wasserdampf gesättigt ist; wenn durch Abkühlung der Taupunkt erreicht wird, setzt die Bildung von Tau ein

Tief: Gebiet niedrigen Luftdrucks, welches mit Wolken-und Niederschlagsbildung verbunden ist; Winde wehen auf der Nordhalbkugel entegegen dem Uhrzeigersinn in das Tiefzentrum hinein (Südhalbkugel im Uhrzeigersinn); häufig mit Wind oder Sturm auftretend, entstehen wenn warme und kalte Luftmassen aufeinandertreffen und sich dabei verwirbeln

Thermometer: Messgerät zum Messen der Temperatur, unterschieden werden u.a. Flüssigkeits- Bimetall- und elektronische Thermometer

Tornado: Wirbelsturm auf kleinem Areal, der besonders in den USA auftritt und mit Windgeschwindigkeiten von über 300 km/h große Zerstörungen und Verwüstungen anrichtet; tritt vor allem auf, wenn sehr schwül-warme Luft aus dem Golf von Mexiko auf kalte Luft aus den Rocky Mountains trifft, dabei schwere Gewitter mit Bildung eines typischen Tornado-Rüssels

Trog: hochreichende Kaltluftzunge; besonders niedriger Luftdruck hinter einer Kaltfront nach Durchzug eines Tiefdruckgebietes; verbunden mit Sturm, kräftigen Schauern und Temperaturabnahme

unterkühltes Wasser: Wasser in freier Atmosphäre, dass bei unter 0 Grad noch flüssig bleibt; Grund: fehlende Eiskeime, die für den Gefrierungsprozess benötigt werden

Warmfront: Vordergrenze aufgleitender Warmluft auf kältere Luftmasse; tritt auf der Vorderseite von Tiefs auf, teils mit länger anhaltenden Niederschlägen auftretend

Warmsektor: Gebiet zwischen Warm- und Kaltfront in einem Tiefdruckgebiet, Warmluft vorherrschend

Wind: Luftbewegungen, welche durch das Zusammenspiel von Hoch- und Tiefdruckgebieten entstehen

Wetter: Momentaner Zustand der Atmosphäre an einem bestimmten Ort, wird gekennzeichnet durch Temperatur, Luftfeuchte, Wolken, Niederschlag, Wind usw.

Zwischenhoch: Relativ schwach ausgebildete, wandernde Hochdruckgebiete zwischen zwei aufeinanderfolgenden Tiefdruckgebieten. Bringen nur kurzzeitige Wetterbesserung. Ihre Ausdehnung in die Höhe ist nur gering, daher werden sie von der bestimmenden Luftströmung (meistens Westwind) überlagert.

Zyklon: tropischer Wirbelsturm im Golf von Bengalen

Zyklone: andere Bezeichnung für Tiefdruckgebiet





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